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Heute hat uns Steffi eine Freude bereitet. Und hier kommt ihr Text für uns:
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In
unserem Garten haben wir einen tollen Apfelbaum, der in diesem Herbst eine
Menge Früchte trug und viele davon konnten wir verarbeiten.
Weil wir wirklich mehr als genug Äpfel geerntet hatten, bot es sich an, aus den Äpfeln etwas für die Adventskalenderaktion herzustellen.
Aus irgendeinem Grund war ich jedoch nicht damit zufrieden „nur“ etwas aus den Äpfeln zuzubereiten.
Der Gedanke ließ mich nicht los, etwas Altes und etwas Neues miteinander zu verbinden, damit etwas ganz Neues entstehe.
Die Idee gärte eine Weile in mir. Schließlich erinnerte ich mich, dass wir noch ein paar Kirschen, die uns von einer Familie aus Dettingen geschenkt wurden, in der Gefriertruhe gelagert hatten.
Und siehe da: Die Idee war geboren beides
miteinander zu vereinen; die Kirschen aus der vergangenen Zeit in Dettingen und
die Äpfel aus der aktuellen Zeit in Münsingen.
Aus Äpfeln und Kirschen, Gelierzucker, ein wenig Maisstärke und einen Hauch von Zimt kochte ich eine Marmelade, eine Apfel-Kirschmarmelade.
Altes und Neues
vereint zusammen- Das stimmt ja auch mit dem Grundgedanken des nachhaltigen
Adventskalenders überein: Gebrauchte Materialen wie Gläser werden mit geretteten
Lebensmitteln aus dem Garten befüllt. Das Ergebnis ist etwas Neuartiges.
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Und irgendwie passt das Motto, dass etwas Altes mit etwas Neuem verbunden wird und, dass daraus etwas ganz Neues entsteht, auch ganz wunderbar zu Weihnachten.
Denn wie ist das mit Jesus? Altes und
Neues kommen in ihm zusammen, werden miteinander verbunden. Die Verheißungen
aus dem Alten Testament werden in ihm erfüllt. Etwas Neues, jemand Neues, wird
geboren, der verheißene Messias, das Jesuskind in der Krippe.
„Das ist aber alles geschehen, auf dass
erfüllt würde, was der HERR durch die Propheten gesagt hat, der da spricht
(Jesaja 7,14): „Siehe eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären,
und sie werden ihm den Namen Immanuel geben,“ das heißt übersetzt: Gott mit
uns.“
(Matthäus 1, 22-23)
In diesem Sinne
wünsche ich eine gesegnete Adventszeit und einen guten Appetit!
Steffi
P.S.: Im Sinne der Nachhaltigkeit: Aus
der Serviette, die den Marmeladenglasdeckel ziert, lässt sich sicherlich mit
Serviettentechnik ein Eierbecher oder eine Schüssel verzieren und das Etikett
kann überklebt oder bemalt werden und dann an ein neues Geschenk oder an einer
Karte angebracht werden.
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Liebe Steffi, vielen Dank für den wunderbaren Text und für die Marmelade. Hm, Kirschen! Das ist für uns Älbler schon was Besonderes! Danke, dass Du Dein Geschenk mit uns geteilt hast!
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